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Ziel der Simulation

To train the participants in managing an aggressive patient with a diagnosis of schizophrenia. The focus is on de-escalation, safety and teamwork to resolve the situation effectively while ensuring the safety of other patients and staff.

Szenario Überblick

Beteiligte

Patient: Ein obdachloser junger Mann, der an Schizophrenie leidet und Halluzinationen hat. Nach einer Blutuntersuchung wird er aggressiv, weil er überzeugt ist, dass jemand ihm Schaden zufügen will. Er beginnt, mit Gegenständen zu werfen und zu schreien, und versucht, das Fenster zu öffnen.

Personal: Zwei Pflegefachkräfte müssen zusammenarbeiten, um die Situation zu bewältigen. Ihr Ziel ist es, die Aggression zu deeskalieren, die Sicherheit zu gewährleisten und den Patienten nach draußen zu begleiten, wo ein psychiatrisches Team wartet.

Setting

Eine stark frequentierte Notaufnahme mit anderen Patienten in benachbarten Betten, die durch Vorhänge voneinander getrennt sind. Dieser Patient ist nicht in der Lage, den Raum zu verlassen, und könnte durch den Trubel verstört werden.

Schlüsselverhalten der einzelnen Rollen

Aggressiver Patient:

Zeigen Sie realistische Unruhe und Paranoia. Eskalieren Sie Ihr Verhalten als Reaktion auf wahrgenommene Bedrohungen, reagieren Sie jedoch, wenn die Rettungssanitäter Empathie und Verständnis zeigen, und lassen Sie sich davon überzeugen, den Raum zu verlassen.

Fachkraft 1 (erfahrene Pflegefachkraft):

Übernehmen Sie die Führung im Umgang mit der Aggression des Patienten. Nutzen Sie Deeskalationsstrategien wie aktives Zuhören, Empathie und einfache, klare Kommunikation. Signalisieren Sie bei Bedarf zusätzliche Hilfe.

Fachkraft 2 (unerfahrene Pflgegefachkraft):

Unterstützen Sie die Fachkraft 1, indem Sie die Sicherheit anderer Patienten gewährleisten und die Umgebung kontrollieren.

Beruhigen Sie den aggressiven Patienten durch nonverbale Unterstützung oder einfache Maßnahmen (z. B. Wasser anbieten, potenzielle Gefahren beseitigen).

Sprechen Sie sich diskret mit der Fachkraft 1 ab, um externe Hilfe anzufordern oder die Umgebung sicherer zu gestalten.

Warm-up

Bitten Sie die Auszubildenden zum Aufwärmen, gemeinsam über Deeskalationstechniken und strategische Positionierung zu brainstormen, bevor Sie ihnen die Rollenkarten aushändigen.

(Im realen Best-Practice-Beispiel, auf dem dieses Rollenspiel basiert, entwickelte sich die Situation wie folgt: “Als unmittelbare Reaktion wahrte das Personal einen Sicherheitsabstand und ergriff die Flucht. Die Polizei wurde kontaktiert und die Leitung (Chefarzt und leitender Arzt) benachrichtigt.

Der Patient flüchtete vom Bett auf den Flur. Das Personal hatte die Patienten bereits vom Wartezimmer in Krankenwagen gebracht. Der Patient rannte unter dem Einfluss von Halluzinationen den Flur entlang, versuchte, die Tür aufzubrechen und griff die Plexiglaswand des Triagebereichs an.

Nach diesem Angriff rief jemand vom Personal: „Was ist los?“ Der Patient antwortete: „Wo ist der, der mich töten soll?“ Der Mitarbeiter antwortete: „Er ist draußen, Sie müssen rausgehen!“

Der Patient rannte nach draußen, wo Sicherheitspersonal und Polizei bereits warteten.”)

Simulationsverlauf

Vorbereitung

Richten Sie den Raum mit einem Bett für den aggressiven Patienten, Gegenständen zum Werfen (ungefährliche Gegenstände wie Pappbecher, Mull) und Vorhängen als Abtrennung zum anderen „Patienten“ ein.

Positionieren Sie Fachkraft 1 und Fachkraft 2 in der Nähe des Patienten, damit sie reagieren können, wenn die Aggression beginnt.

Einleitung

Beschreiben Sie jedem Teilnehmer seine Rolle unter vier Augen. Betonen Sie seine Ziele und sein Verhalten.

Betonen Sie gegenüber den Fachkräften, wie wichtig es ist, Sicherheit zu gewährleisten und körperliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Durchführung

Die Simulation beginnt mit der Agitation des Patienten, die sich steigert und schließlich dazu führt, dass er Gegenstände wirft und schreit.

Die Fachkräfte müssen zusammenarbeiten, um den Patienten zu deeskalieren und ihn nach draußen zu begleiten, während sie gleichzeitig die Sicherheit der anderen Patienten gewährleisten.

Auflösung

Die Simulation endet, wenn der Patient den Raum verlässt, um das psychiatrische Team zu treffen, oder wenn die Fachkräfte die Situation erfolgreich deeskalieren und auf ein beherrschbares Niveau bringen.

Lernergebnisse

Am Ende der Simulation sollten die Teilnehmer in der Lage sein:

  1. den effektiven Einsatz von Empathie, aktivem Zuhören und nicht-bedrohlicher Kommunikation zu demonstrieren, um einen aggressiven Patienten zu beruhigen,
  2. die Sicherheit des Personals, der Patienten und der aggressiven Person zu priorisieren, indem sie geeignete Sicherheitsprotokolle befolgen und auf ihre Umgebung achten,
  3. effektiv mit einem Kollegen zusammenzuarbeiten, um die Situation zu bewältigen, einschließlich der Anforderung externer Hilfe, wenn dies erforderlich ist,
  4. unter Druck in einer stressreichen Situation Gelassenheit und Professionalität zu bewahren.

Mögliche Ablenkungen oder zusätzliche Hinweise

Denken Sie an eine institutionelle/klinische Richtlinie, Politik oder ein Protokoll, das unbeabsichtigt zu Herausforderungen für den reibungslosen Umgang mit einem aggressiven Patienten führen könnte. Bitten Sie die Studierenden, diese anzuwenden.

Debriefing Plan

  1. Selbstreflexion – Die Teilnehmer äußern ihre unmittelbaren emotionalen Reaktionen auf die Simulation.
  2. Analyse – Gemeinsam untersuchen, was während der Simulation passiert ist und warum.
  3. Stärken und Verbesserungspotenziale hervorheben.
  4. Die wichtigsten Erkenntnisse der Sitzung zusammenfassen.